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Was letzte Woche geschah mit der Google Bildersuche - emn|foto.digital

Jetzt ist ja fast schon Gras über die Sache gewachsen, Zeit genug ist vergangen, um einigermaßen objektiv über die Dinge zu sprechen, die letzte Woche über die Bildersuche im Internet (sprich, die Google Bildersuche) hergezogen sind.

Der Auslöser dafür, dass das halbe Internet den Tod der Google Bildersuche propagierte war ein Künstler mit dem Namen Psykoman. Was er wollte? Er klagte gegen Google wegen Verstoß gegen das Urheberrecht.

Ein Blog, das immer das schnellste ist, wenn es um Google geht ist das Google Watch Blog und von dem ging am 13.10. auch eine der ersten Meldungen aus, die sich dann in der Blogosphäre verbreiteten. “Google Bildersuche vor dem Aus” stand da (die Klage ist darüber durchaus schon länger auf dem Tisch, nur die Entschidung kam am 13.). Nun, einige Tage wusste ich gar nicht genau, was dieser Psykoman überhaupt wollte. Seine Bilder sind mit Verlaub nicht so der Renner und gleichzeitig sagte ich mir auch immer:

“Wenn einer nicht will, dass er im Internet erscheint, soll er die Finger davon lassen.”

Der Sachverhalt – warum Psykoman die Bildersuche verklagt

Man muss allerdings ein bisschen tiefer hinein denken und die ganze Geschichte korrekt betrachten. Psykoman hatte mit technischen Mitteln seine Bilder sehr wohl von der Google Bildersuche ausgeschlossen. Sein Problem war, dass andere Leute seine Bilder kopiert und veröffentlicht haben. Diese konnten schließlich von Google in die Bildersuche aufgenommen werden.

“Der Hehler ist nicht besser als der Stehler.”

Kann es da heißen und daher zog Psykoman auch vor Gericht. Das LG Hamburg, das in Internetfragen öfter mal auch kontrovers urteilt, gab ihm schließlich auch Recht. Abgesehen davon, dass Google bis vor den BGH Revision einlegen wird, gibt es für Fotografen und Fotoblogger – egal wie es ausgeht – drei Dinge, die man beachten sollte und die einem auch ein eigenes Urteil gar nicht so einfach machen.

Was die Google Bildersuche uns bringt

  • Die Google Bildersuche hat das Potential, viele Menschen auf die eigene Seite und auf die eigenen Bilder aufmerksam zu machen.
  • Gleichzeitig jedoch kopiert Google (auch wenn es nur Thumbnails sind) teilweise lizensiertes Werk und Bilder auf eigene Server, die auch in anderen Ländern als Deutschland stehen können.
  • Auch wenn man Google von der Indexierung seiner Seiten und Bilder ausschließt, so besteht dennoch die Gefahr, dass die Bilder auf anderem Weg in die Suchmaschine gelangen, nämlich über Content- oder Bilder-Diebe.

Es gibt hier also tatsächlich ein Gutes und ein Schlechtes an der ganzen Angelegenheit. Es gibt ja einige Tools, mit denen man Bilderklau verhindern kann. Ein paar Tipps hier für die eigenen Fotos:

Wie man seine Fotos vor der Indexierung in der Bildersuche schützen kann

  1. Den Bilderordner mit der robots.txt für den Google Image-Bot sperren
  2. Mit Javascript die rechte Maustaste sperren, um das kopieren der Bilder wenigstens den unbedarften Usern zu erschweren
  3. Bilder mit einem Wasserzeichen versehen, um wenigstens das Urheberrecht weiterzutragen
  4. Mit Tools wie TinEye sporadisch checken, ob die eigenen Bilder anderswo auftauchen

Ob man Ich bin gespannt, wie sich die Dinge hier entwickeln. Wird Deutschland irgendwann zur Google-freien Zone? Oder können wir nach wie vor auf Besucher hoffen, die uns über die Bildersuche finden (und nicht in der düsteren Zukunft leben müssen, die DaRonn malt)?

Update: Ein Interview mit dem betroffenen Psykoman gibt es jetzt übrigens auf seo-united.

Teile und herrsche :)
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2 Antworten zu “Was letzte Woche geschah mit der Google Bildersuche”
  1. Meiner Meinung nach dürfen Urheber, die die Verbreitung ihrer Werke nicht ungeschützt wünschen, diese nicht in ein öffentlich zugängiges Netz stellen. Und wenn doch, dann nur in entsprechend geringer Qualität oder mit einem deutlichen Wasserzeichen.
    Und fertig.

  2. jens sagt:

    Sehr guter Artikel der beide Seite gut darstellt. Vor allem, dass die Bilder nicht von den Webseiten des Künstlers kommen, ging doch etwas in der Diskussion unter. Dennoch zeigt das Urteil, dass es hier Handlungsbedarf für den Gesetzgeber gibt. Und auch der Künstler muss sich fragen, wie er ohne Bildersuche die echten Contentdiebe finden will. Die Motivation des Künstlers scheint mir hier bedingt zweifelhaft zu sein.

  3.  
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